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Haftpflicht Lexikon



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Die Amts- und Diensthaftpflichtversicherung

Wenn jemand sich für eine Privathaftpflichtversicherung interessiert und diese abschließen möchte, wird feststellen, dass darin keine berufsbezogenen Schäden mitversichert sind. Daher empfiehlt es eine Amts- und Diensthaftpflichtversicherung für Angehörige des Staatsdienstes abzuschließen, was zugleich mit einer Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen werden  kann.

Die Amts- und Diensthaftpflichtversicherung ist für Beamte bestimmt, die im Laufe ihrer Dienstzeit einen Schaden verursacht haben und mit einem Anspruch auf  Schadenersatz vom Geschädigten konfrontiert werden. Hierbei sollte man beachten, dass man sich nicht an den Verursacher direkt wenden kann, sondern nur an dessen Dienstherren.

Hat der Beamte jedoch mit einer groben Fahrlässigkeit gehandelt, kann der Dienstnehmer vom Beamten fordern, Für den Schaden und die entstandenen Kosten selbst aufzukommen. Hierbei kommt die Amts- und Diensthaftpflichtversicherung zum Einsatz:  Diese prüft erst mal die Fragen der groben Fahrlässigkeit und Haftpflicht und setzt sich zunächst mit dem Dienstherren des Beamten auseinander.

Wenn die Ansprüche auf Schadenersatz gerechtfertigt sind, erstattet die Amts- und Diensthaftpflichtversicherung diese, sind die Ansprüche ungerechtfertigt, werden sie abgewehrt. Wenn es nun zu einem Rechtstreit zwischen dem Geschädigten und dem versicherten Beamten kommt, übernimmt die Amts- und Diensthaftpflichtversicherung die Prozessführung und leistet auch Rechtschutz. Von einer Amts- und Diensthaftpflichtversicherung kann selbst der Verlust von Dienstschlüsseln abgedeckt werden, dies findet bis zu einer Versicherungshöhe von 15.000 ? statt.

Die Amts- und Diensthaftpflichtversicherung kann von Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes, sowie von Angehörigen des Justizdienstes, Richtern, Staatsanwälten, Angehörigen der Polizei und Zollbehörde, Rechtspflegern, Bewährungshelfern, Angehörigen der Bundeswehr und des Bundesgrenzschutzes etc. abgeschlossen werden. Meist ist die Amts- und Diensthaftpflichtversicherung schon in den Mitgliedsbeiträgen von verschiedenen Berufsverbänden, denen man als Angestellter oder Beamter beitreten kann, vorhanden.

Die Beiträge sind bei der Amts- und Diensthaftpflichtversicherung im Vergleich zu anderen Versicherungen relativ gering, ein 40-jähriger Beamte des öffentlichen Dienstes würde jährlichen ungefähr einen  Beitrag zwischen  30 und 140 ? bezahlen. Daher empfiehlt es sich auch bei einer Amts- und Diensthaftpflichtversicherung verschiedene Versicherungsformen miteinander zu vergleichen, obwohl die geringen Beiträge nicht so stark voneinander abweichen wie z.B.  bei einer Krankenversicherung. Beim Vergleichen einer Amts- und Diensthaftpflichtversicherung sollte man immer darauf achten, wie hoch die Schadenssumme abgedeckt ist, um sich dann für eine Versicherung die auf persönliche Situationen passt, zu entscheiden.


                                                                                      

 

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung

Bauen ist nicht nur teuer sondern kann auch gefährlich sein. Gerade für einen Bauherren. Denn dieser ist rundum für alle Gefahren an Bau und Baustelle, verantwortlich. Als Bauherr schafft man sozusagen immer eine Gefahrenquelle und ist somit verpflichtet, diese Baustelle ordnungsgemäß abzusichern, um eventuelle Verletzungen von Bauarbeitern oder Passanten verhindern zu können.

Besonders Gefährdet sind Kinder, die diese Gefahr im Baubereich noch nicht wirklich einschätzen können. Durch gesetzliche Bestimmungen haftet der Bauherr neben der Baufirma und dem Architekten, falls keine Bauherrenhaftpflichtversicherung abgeschlossen ist selber. Kommt jemand bei einer übersehenden Gefahr zu Schaden, so haftet der Bauherr in unbegrenzter Höhe. Meistens ist das Bauherrnrisiko in der Betriebshaftpflichtversicherung oder in der Privathaftpflichtversicherung vorgesehen.  Jedoch ist dies auf eine gewisse Bausumme beschränkt, werden diese nun überschritten ist es notwendig eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abzuschließen.

Pflichten des Bauherrn: Der Bauherr muss Sach- und Personenschäden abwenden, daher ist er verpflichtet Bauunternehmen und Architekten sorgfältig auszuwählen, Sicherheitsmaßnahmen sowie Verkehrssicherungspflicht  von Zufahrten und Baustelle einzuhalten.

Sollte es trotzdem zu einem Zwischenfall kommen, muss der Bauherr z.B. für die ungenügende Sicherung der Baustelle, umstürzende Gerüste, fehlerhafte Abdeckung von Baugruben, für falsche Lagerung von Baumaterial, für Verunreinigung der Straßen oder Schäden oder für kaputte Zäune der Anlieger aufkommen.

Leistung der Bauherrenhaftpflichtversicherung: Die Bauherrenhaftpflichtversicherung befreit während der Bauzeit den Versicherten von den  finanziellen Folgen der Haftpflicht und bietet Versicherungsschutz zu den oben gennannten Fällen beziehungsweise wehrt Schadensersatzforderungen die unberechtigt sind ab. Wenn es jedoch zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Anspruchsteller kommt, übernimmt die Bauherrenhaftpflichtversicherung die Kosten und überprüft die Haftungsfrage.

Der Bauherr kann alleine entscheiden, wie hoch der zuzahlende Eigenanteil im Ernstfall sein soll, wie hoch die Deckungssumme bei Vermögens- Personen- und Sachschäden sein soll und für wie lange die Bauherrenhaftpflichtversicherung laufen soll.

Auswahl der Bauherrenhaftpflichtversicherung:  Wenn man sich für eine Bauherrenhaftpflichtversicherung entscheiden möchte sollte man überlegt vorgehen. Denn sie übernimmt nicht nur im finanziellen Bereich sehr viel Verantwortung. Es ist wichtig eine genaue Übersicht über Preise und Leistungen zu haben und vor allem über die Versicherungsanbieter, denn bei der Bauherrenversicherung liegen oft Welten zwischen den einzelnen Kosten für die erbringenden Leistungen. Um unnötige Kosten zu sparen sollte man auch im Internet die Preise vergleichen und sich von einem neutralen Fachverständigen genauestens beraten zu lassen.

 

 

Die Berufshaftpflichtversicherung / Betriebshaftpflichtversicherung

Folgen eines Berufsversehens werden mit der Berufshaftpflichtversicherung abgedeckt. Sie ist daher als Vermögensschadenhaftpflichtversicherung tätig und haftet je nach Berufsgruppe für Sach- und Personenschäden. Wenn sie sich als Unternehmen und nicht als Einzelperson versichern wollen, bietet die Betriebshaftpflichtversicherung die gleichen Leistungen. Ihr Betrieb allgemein ist somit versichert, damit auch für Fehler der Mitarbeiter gehaftet wird.

Während der Ausübung des Berufes für verursachte Schäden, müssen bestimmte Berufsgruppen selbst geradestehen. Zu diesen zählen Beispielsweise Steuerberater, Unternehmensberater, Notare, Journalisten, Polizeibeamte und Ärzte. Für diese Berufsgruppen zahlt die Berufshaftpflichtversicherung berechtigte Ansprüchen von Dritten und schützt die Versicherten vor überhöhten und unberechtigten Forderungen, und falls notwendig, sogar vor Gericht.

Eine Leistung der Berufshaftpflichtversicherung ist die fehlende Belehrung eines Notares beim Kauf eines Grundstückes oder Versäumen von Fristen durch einen Rechtsanwalt. Die Wiedergutmachung von entstandenen finanziellen Schäden die vom Klienten eingefordert werden, übernimmt in diesem Fall die Berufshaftpflichtversicherung.

Wenn der Versicherte in der Ausübung seiner Tätigkeit einen Verstoß begeht oder bei Dritten einen Schaden verursacht beziehungsweise, wenn die gesetzlichen Haftpflichtbestimmungen erfüllt werden, zahlt immer die Versicherung. Mit der Betriebshaftpflichtversicherung wird auch für Schäden gehaftet, die von Mitarbeitern des Betriebes  verursacht wurden. Für welche Schäden (Sach- Personen- und Finanzielle Schäden) genau gehaftet wird, richtet sich ganz nach dem einzelnen Berufsbildes. Bei Sachschäden können Wiederbeschaffungs- und Reparaturkosten verlangt werden oder bei Personenschäden können Schmerzensgeld und Heilbehandlungskosten  nach sich gezogen werden.

Bei Abschluss der Berufshaftpflichtversicherung bzw. Betriebshaftpflichtversicherung sollten die betrieblichen und beruflichen Risiken zu erfassen und beschrieben sein. So kann man schnell mit dem Versicherer ein Anspruch deckendes Leistungspaket finden. Bei der Berufshaftpflichtversicherung wird dem maximalen Auszahlungsbetrag eine Deckungssumme festgelegt die diese darstellt.

Die Beträge der Berufshaftpflichtversicherung richten sich nach diesem Wert. Bei einer Deckungssumme von 50.000 ? können das monatlich zum Beispiel 3 ? sein. Die Beiträge sind von der jeweiligen Berufsgruppe abhängig. Für Berufsgruppen mit besonderem Haftungsrisiko ist daher eine Berufshaftpflichtversicherung teurer. Zu dieser Gruppe gehören Gerichtsvollzieher oder leitende Kommunalbeamte. Andere Versicherer dagegen legen die Auszahlungsbeträge selber fest und verlangen einen Pauschalbeitrag. Die Höhe der Beiträge ergibt sich aus den versicherten Schäden. Ein Arzt muss gegen einen Personenschaden versichert sein, hingegen genügt es einem Architekten wenn er für Vermögensschäden versichert ist. Auch die Beiträge der Betriebsschadenhaftpflichtversicherung, werden daraus errechnet.

Eine Berufshaftpflichtversicherung kann bei dem Berufsverband oder der Berufskammer abgeschlossen werden. Außerdem gibt es zahlreiche Gesellschaften die eine Berufshaftpflichtversicherung anbieten. Achten Sie auf die Tarife für Ihre Berufsgruppen und vergleichen Sie die Konditionen der einzelnen Unternehmen. Nur durch genaues suchen und sorgfältiges Vergleichen, lässt sich eine Berufshaftpflichtversicherung finden, die genau auf Sie passt, bzw. eine Betriebshaftpflichtversicherung zu Ihrem Betrieb.

 

Die Familienhaftpflichtversicherung

Wenn eine Familienhaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde, sind mehrere Personen somit privathaftpflichtversichert. Damit gemeint sind der Ehepartner und die Kinder. Auch versichert sind Lebenspartner die mit in einer häuslichen Gemeinschaft leben. Wenn der Lebenspartner bei der Familienhaftpflichtversicherung mitversichert ist, muss dieser im Versicherungsschein namentlich eingetragen werden.

Auch uneheliche Kinder sind mit in die Familienhaftpflichtversicherung des Lebenspartners versichert. Alle eingeschlossenen Kinder bleiben bis sie Volljährig sind mit in der Familienhaftpflichtversicherung. Die gilt solange sie noch zur Schule gehen oder eine Ausbildung absolvieren. Danach benötigen sie eine eigene Haftpflichtversicherung.

Alle Mitglieder der Familienhaftpflichtversicherung bekommen Personenschäden, Sachschäden und auch Vermögensschäden infolge von Personen- und Sachschäden ersetzt. Nicht versichert ist es wenn grob fahrlässige Schäden herbeigeführt werden. Natürlich ist es auch nicht möglich diese Ansprüche gegenüber mitversicherten Personen aus diesem Vertrag geltend zu machen.

Da in einer Familienhaftpflichtversicherung nicht alle möglichen Schäden mitversichert sind, kann man eine Deckungserweiterung vornehmen. Hierzu zählen z.B. verlieren von fremder privater Schlüssel, Schäden an beweglichen und bloß geliehenen Sachen, oder wenn der Verursacher seinen Haftpflichtanspruch nicht vertreten kann.

Wenn ein Schadenfall eintritt, gilt es die Versicherung umgehen zu informieren und den Schaden möglichst gering zu halten. Wenn gegen den Versicherten juristische Schritte einzuleiten sind, wie zum Beispiel durch ein Ermittlungsverfahren, ein Mahnbescheid oder ein Strafbefehl,  muss auch die Versicherungsgesellschaft informiert werden.

Auch zu beachten ist das ein Schadenersatzanspruch nur mit der Zustimmung der Versicherungsgesellschaft anerkannt wird. Die Kosten von der Familienhaftpflichtversicherung sind sehr beweglich.  Die Jahresbeiträge richten sich nach der Deckungssumme, Selbstbeteiligung und nach dem Leistungsumfang der Vertragslaufzeit.

Sehr wichtig ist es dabei die Familienhaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 Millionen Euro, besser aber 5 Millionen Euro abzuschließen. Grund hierfür ist, dass meist die Deckungssummen zu niedrig sind um den Schaden vollständig abzudecken. Die Jahresbeiträge bewegen sich zwischen 40 und 100 ? und sind vom Versicherer abhängig. Beim Abschluss einer Familienhaftpflichtversicherung ist die vorvertragliche Anzeigepflicht zu beachten. Die Fragen die der Versicherer stellt müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden, sonst erlischt der Versicherungsschutz. Und natürlich sind Änderungen bei den Risiken, der Versicherungsgesellschaft mitzuteilen.

Gewässerschadenhaftpflichtversicherung

Eine Ölheizung stellt selbst heute noch ein hohes Risiko dar. Große Öltanks die meist in Kellern stehen, können mit der Zeit durch Baumängel, Rost oder Unfällen großen Schaden nehmen. Heizöl das ausläuft und auch nur in geringen Mengen in die Erde gelangt, kann Millionen Liter des Grundwassers lebensgefährlich verschmutzen und auch der Umwelt schaden. Laut § 22 Wasserhaushaltsgesetz muss der Besitzer auch wenn er unschuldig ist, für den ganzen Schaden aufkommen. Die hohen Kosten und das beseitigen des Schadstoffes kann schnell zur Insolvenz für eine Privatperson führen.

Für solch einen Schaden leistet die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung den Hauptteil und ist daher sehr relevant für Hauseigentümer als auch Mieter. Nach Überprüfung der Schuld, von der Versicherung, die diese Kosten selber zu tragen hat, begleicht sie den entstanden Schaden an Sachen oder Personen bis zum vereinbarten Deckungsbetrag, übernimmt die volle Haftung und währt unangemessene Forderungen ab.

Häufig übernimmt die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung alle Kosten, die bei einer Abwendung von Gewässerverseuchung entstehen und die der Versicherte bei bereits geschehenem Unglück erschaffen hat. Kosten für ein Gutachten die außergerichtlich entstanden sind, sind in der Versicherungssumme mit einbezogen. Unfälle und Schäden die vorsätzlich entstehen durch besondere Umstände, wie z.B. Kriegszustände, sind natürlich nicht mitversichert. Optimal verursachte Schäden sind von Fahrzeugen, Schäden des Mauerwerkes oder Rettungskosten einer nicht verhinderbaren Verseuchung des Grundwassers oder generell des Bodens.  Erlittene Schäden werden meist nicht von der Gewässerschadenhaftpflichtversicherung beglichen.

Falls ein Unfall eingetreten ist und der Versicherungsnehmer eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung besitzt, muss er dies innerhalb kürzester Zeit der Versicherungsgesellschaft melden, die Ihnen dann auch bei der rechtlichen Abwicklung zur Seite steht. Der Versicherungsnehmer ist dazu verpflichtet alle Maßnahmen zu ergreifen um die Abwendung des Unglückes oder die Verkleinerung der Kosten zu ermöglichen. Wenn eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung vorhanden ist, trägt diese alle Gutachten, Mahnbescheide und Prozesse.

Die Versicherungsbeiträge der Gewässerschadenhaftpflichtversicherung unterscheiden sich meist zwischen oberirdisch (Tanks die im Keller stehen) und unterirdisch gelagerte Tanks, wobei die Kosten für die oberirdisch gelagerten Tanks niedriger sind. Selbst das Volumen des Tanks spielt eine große Rolle. In der Regel liegt die Deckungssumme zwischen zwei und zehn Millionen Euro und kann individuell, je nach Gefahrenursache, bestimmt werden, man sollte diese großzügig bemessen.

Das Vergleichen von verschiedenen Gewässerschadenhaftpflichtversicherungsanbieter kann sich durchaus lohnen. Wenn man Jahresverträge  abschließt ist es möglich zu günstigeren Anbietern zu wechseln, wobei auch eine jährliche Zahlungsweise oft günstiger ist als monatliche oder vierteljährliche Zahlungen. Die Kosten wechseln gegenüber der Deckungssumme häufig sehr stark. Also nutzen Sie die Change die Versicherungen genau zu vergleichen.

Die Haftpflicht-Deckungsform

Nach Abschluss der Haftpflichtversicherung stellt sich allgemein die Frage nach der Haftpflicht-Deckungsform. Denn es bieten sich bei jeder Haftpflichtversicherung, ob Tierhalterhaftpflichtversicherung, Kfz- oder Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht und zahlreiche mehr, verschiedene Haftpflicht-Deckungsformen an.

Generell reicht die Privathaftpflichtversicherung im privaten Bereich, für Risiken im Außenbereich des Privaten, sind die bereits erwähnten Haftpflichten nötig. Man unterscheidet zwei Arten der Haftpflicht-Deckungsformen, die die nur die auftretenden Fälle abdecken, wie sie im Vertrag genannt sind  und die die gegen jeden möglichen Schaden abdecken.

Also gibt es erweiterte und eingeschränkte Haftpflicht-Deckungsformen. Die Haftpflicht-Deckungsform kann beliebig mit vielen Risiko-Fällen erweitert werden, die von der Haftpflicht abgedeckt werden sollen. Denn Versicherungsagenturen bieten eine volle Deckung an und Risikoerweiterungen sind mit einem Preisaufschlag möglich.

Wie der Name schon sagt Allmählichkeitsschäden sind sogenannte Beispiele, die nach einer gewissen Zeit auftreten. Um diese Extra-Risiken abdecken zu können, bedarf es eine ausdrückliche Erwähnung  in der Versicherung. Die Haftpflichtversicherung kommt im Allgemeinen für die Schäden auf, die der Versicherungsnehmer an Personen, Sach- oder Vermögen verursacht hat.

Auch Ansprüche Dritter übernimmt die Haftpflichtversicherung oder wehrt diese ab, wenn sie unberechtigt sind, bzw. trägt die im gegebenen Fall entstandenen Prozesskosten. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine gesetzliche Pflicht für alle Auto-Halter. Durch die gesetzliche Verpflichtung einer Mindest-Haftpflicht-Deckungsform bewegt es die Versicherungsagenturen einerseits dazu die Haftpflicht-Deckungsform anzubieten, aber auch eigene Formen wie die Pauschal-Haftpflicht-Deckungsform.

Fragen über die richtige Haftpflicht-Deckungsform, beantworten sich nach den Anforderungen des Versicherungsnehmers. Da es verschiedenste Arten von Haftpflichtversicherungen gibt, ist  es besonders wichtig in welchem Bereich die Haftpflicht wirken soll. Bei der Kfz-Versicherung bietet sich neben dem Teilkasko auch die Vollkaskoversicherung als Haftpflicht-Deckungsform an.

Die meisten Versicherungsagenturen erweitern ihr Angebot an Haftpflicht-Deckungsformen ständig. Einfach aus dem Grund um die Unsicherheitsgefühle der Kunden gegenüber immer wieder auftretender Naturkatastrophen, Terroranschläge oder unvorhersehbare Geschehnisse zu bedienen.

Gerade für Unternehmer haben die Haftpflichtversicherer ihr Spektrum erweitert und bieten eine große Zahl der verschiedensten Haftpflicht-Deckungsformen an, die für verschieden Unternehmenssituationen aufkommen sollen. Die Haftpflicht-Deckungsform wird von der Haftpflichtversicherung zusammengestellt. Unter anderem bestimmt die Haftpflicht-Deckungsform die Deckungssumme, die auch abgestuft sein kann und die Abdeckung spezieller Schadenfälle und dafür vorgesehene Deckungserweiterungen.

Wie auch bei anderen Versicherungen lohnt es sich hier gewiss Vergleiche zwischen den jeweils verschiedenen Haftpflichtversicherungen, Angebote und Konditionen zu ziehen.

Die Haftpflichtversicherung für Arzneimittelhersteller

In den 80er Jahren  kam es durch Blutspenden zu dem gefährlichen Virus HIV, heute sind es Arzneimittel in der Probephase, die die Patienten lebensgefährlich infizieren und somit für Schlagzeilen sorgen. Es ist ein heikles Geschäft mit der Gesundheit. Daher besteht nicht umsonst die Haftpflicht für Arzneihersteller. Zu Recht denn wenn ein Patient durch Einnahme der Arzneimittel in irgendeiner Weise zu Schaden kommt, muss dafür jemand geradestehen und dafür zahlen.

Zwar ist die Gesundheit unersetzlich und ein hohes Gut, dass man mit Geld nur schlecht ersetzten kann, aber auch Gesundheitlich eingeschränkt und ohne Geld lässt es sich kaum leben. Daher darf man als Arzneimittelhersteller nicht auf die spezielle Haftpflichtversicherung verzichten und das nicht nur aus eigenem Interesse. Denn Patienten sind wirklich darauf angewiesen falls etwas schieflaufen sollte, zu mindestens finanziell abgesichert zu sein. Auch dazu ist die Haftpflichtversicherung für Arzneimittelhersteller wichtig.

Das Gesetzt schreibt vor das für besondere Tätigkeiten und Berufe die Gefahren mit sich bringen eine spezielle Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden muss. Damit sichert man ab das im Schadenfall der Geschädigte wirklich entschädigt wird -egal ob der Verursacher in der Lage ist, den Schaden zu bezahlen, oder nicht. Für Arzneimittelhersteller sorgt die Haftpflichtversicherung  dafür, dass im -höchst unerwünschten- Schadenfall beide Seiten und das sowohl rechtlich als auch finanziell abgesichert sind.

Die Haftpflichtversicherung ist für Arzneimittelhersteller daher so wichtig, da jede Einnahme von Medikamenten ein Eingriff in den Körper und immer mit einem hohen Risiko verbunden ist.

In den letzten Jahren hat das Gesetz sich dafür eingesetzt, die Beweislast umzudrehen. Nun muss nicht mehr der Patient nachweisen, dass ihm das Medikament geschadet hat, sondern der Arzneimittelhersteller muss beweisen, dass es nicht an seinen Medikamenten liegt das der Patient erst recht krank geworden ist. Somit wurde der Patient noch mehr im Recht gestärkt.

Daher ist es enorm wichtig, dass die Haftpflichtversicherung für den Arzneimittelhersteller einspringt. Ob beim begleichen des Schadens oder in der Schadensersatzabwendung. Egal wo der Unglücksfall für beide Seiten eingetreten ist, die Haftpflichtversicherung für Arzneimittelhersteller soll immer genau da zur Stelle sein. Erwähnungswert ist es auch das die Pharmaindustrie die Haftpflichtversicherung für Arzneimittelhersteller in Anspruch nehmen sollte. Die Beiträge kann man überhaupt nicht damit vergleichen, wenn ein Arzneimittelhersteller diesen bei erlittenem Unglück zahlen muss.

Deshalb sollte sich jeder Arzneimittelhersteller im Vorfeld genauestens informieren, in welchem Umfang die Versicherung auf jeden einzelnen passt. Das Vergleichen verschiedener Anbieter kostet nichts und deckt so die Gewissheit ab zum Wohle der eigenen Firma und zum Wohle der Patienten bestens versichert zu sein.

Die Haus- und Grundbesitzer Haftpflichtversicherung

Der Vormund sagt, dass Besitz belastet und hat damit nicht ganz Unrecht. Wenn man Besitzer eines Hauses ist oder gar einer ganzen Wohnanlage, dann möchte man sich daran erfreuen und etwas verdienen ?aber wehe der Winter bricht aus und ein Passant fällt hin. Dann fällt alles auf den Besitzer zurück, ob er den Schnee und das Eis vor seinem Grundstück weggeräumt hat. Falls das nicht der Fall sein sollte, worüber es oft Streit gibt, könnten hohe Schadensersatzforderungen eintreffen, die es echt in sich haben. Dafür und für noch einige weitere Fälle gibt es die Haftpflichtversicherung für Grund- und Hausbesitzer.

Es ist wie der Name schon sagt, in Deutschland Pflicht eine Haftpflichtversicherung für Grund- und Hausbesitzer abzuschließen. Also wenn jemand Haus oder Grund besitzt ist er verpflichtet solch einer Versicherung abzuschließen. Das ist ganz zum Vorteil für ihn selbst: Die Haus- und  Grundbesitzer- Haftpflichtversicherung ist eine Form der Schadensversicherung, die vor Ansprüchen von Dritten schützt. Wenn der Haus- und Grundbesitzer jemanden Schadenersatz schuldet übernimmt dies die Haus- und Grundbesitzer- Haftpflichtversicherung. Wenn Ansprüche erhoben werden die unbegründet sind, ist die Versicherung auch hier von Vorteil und wehrt diese ab, somit wird die Rechtsschutzversicherung ergänzt.

Nicht alle Hausbesitzer brauchen eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung. Eigen genutzte Grundstücke werden oft mit der Privathaftpflichtversicherung abgedeckt. Aber auch hier gibt es je nach Vertrag, Versicherer und Anzahl der Häuser Ausnahmen. Generell haftet der Besitzer, Eigentümer, Mieter oder Pächter für die von seinem Grundstück ausgehenden Gefahren. In den seltensten Fällen stürzt das Gebäude gleich ein, aber sobald sich irgendein Teil löst, nicht genügend Beleuchtung vorhanden ist oder das Gebäude nicht ordentlich gereinigt wird, können daraus entstehende Gefahren teuer für den Besitzer werden. Für diesen Fall gibt es die Haus- und Grundbesitzer- Haftpflicht.

Daher muss jeder der Häuser oder Wohnungen vermietet diese Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung abschließen. Die Gefahr, die von Grundstücken oder einem Haus ausgeht, wäre im Schadensfall für den einzelnen finanziell nicht tragbar.

Die Beiträge der Haus- und Grundbesitzer- Haftpflichtversicherung  liegen im Jahr zwischen 40 bis 1.500 ? und sind je nach zu versichertem Objekt und je nach zugrunde liegenden Vertragskonditionen abzuschließen. Hierbei sorgt sie dafür, dass der entstandene Schaden, ob mit oder ohne Selbstbehalt, komplett finanziell abgesichert wird. Die Allgemeinen Bedingungen der Haftpflichtversicherung lassen sich aus den Verträgen schließen und sind relativ gleich.

Und auch hier gilt: Wenn jemand eine Haus- und Grundbesitzer- Haftpflichtversicherung abschließen möchte, sollte er sich vorher genauestens informieren. Denn kein Haus ist wie das andere und auch Wohnungseigentümergesellschaften können abweichen, daher sollte man sich genau einschätzen lassen, bevor der Vertrag zustande kommt. Die Beiträge der Versicherer sind ganz verschieden und richten sich meist nach unterschiedlichen Grundlagen. Einige Haus- und Grundbesitzer- Haftpflichtversicherungen basieren auf Jahresmiete und andere auf die Anzahl der Wohneinheiten. Was also die günstigste Versicherung ist, sollte man auf jeden Fall vorher prüfen.

Die Hundehalterhaftpflichtversicherung

Der Tierhalter wird mit der Tierhalterhaftpflichtversicherung vor Schadensansprüche Dritter gegen seine Person, die entstehen könnten, wenn er einen Hund hält, geschützt. Meist wird den Haltern von Pferden oder Hunden diese Versicherung empfohlen, da für den Schaden den diese Tiere anrichten können keine Privathaftpflichtversicherung zahlt. Dagegen sind kleiner Haustiere im Regelfall darin mitversichert.

Den Tierhalter, kann man laut Bürgerlichem Gesetzbuch, für Schäden die durch das eigene Tier verursacht werden, haftbar machen. Sehr wichtig ist für Hundehalter, dass im Ernstfall, wenn sein Tier einen Menschen getötet oder verletzt hat bzw. wenn Sachen zerstört wurden, er dazu verpflichtet ist diesen Schaden zu ersetzten.

Daher ist es empfehlenswert sich als Hundehalter eine Hundehalterhaftpflichtversicherung zuzulegen. In einigen Bundesländern ist der Besitzer sogar laut Hundegesetzt (einer rechtskräftigen Regelung über Haftung von Haushunden) dazu verpflichtet eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abzuschließen. Meist ist das aber von der Hunderasse abhängig. Viele Versicherungen schließen gefährliche Hunderassen ganz aus der Versicherung aus oder verlangen viel höhere Beiträge.

Die Hundehaftpflicht sollte mit einer hohen Pauschalsumme für Sach- und Personenschäden abgeschlossen werden. Dabei sollte es mindestens eine Summe über 1 Millionen ? sein, besser wäre aber die Summe noch höher anzusetzen. Bei dem Abschluss einer Hundehaftpflicht wird geraten, eine Selbstbeteiligung festzulegen (auch Selbstbehalt genannt ?SB-). So lassen sich die Beiträge günstiger gestalten und kleinere Schadensfälle (z.B. zerkauter Schuh) mit einem viel geringeren Aufwand lösen, als es die Gesellschaft tun würde.

Die Versicherung kann eine Hundehaftpflichtversicherung jederzeit kündigen, wenn es zu häufig zu Schadensfällen oder zu einem sehr schweren Schadensfall kommt. Auch andere Versicherungen würden Anträge zur Versicherung des Hundes ablehnen wenn es zu häufigen Schadensfällen kommt.

Kündigen können beide Seiten am Ende des Versicherungsjahres, mit der Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist. Gründe könnten sein das eine Beitragserhöhung oder eine Schadensregulierung vorliegen.

Vergleich der Hundehaftpflichtversicherung: Verschiedene Gesellschaften, die eine Hundehaftpflicht anbieten, haben verschiedene Konditionen und unterliegen verschieden Kriterien. Daher gibt es Pauschalangebote für Hundehaftpflichtversicherungen, in denen zwischen einem Basis- und Komfort- Schutz unterschieden wird. Manche Versicherungen verlangen sogar die Angebe Hunderasse, um genaue Angebote zu erstellen. Bei manchen Anbietern kann man den Hund nur mit einer vorhandenen Haftpflichtversicherung in einer Hundehaftpflicht versichern. Deshalb empfiehlt es sich auch hier wieder die Verschiedenen Anbieter zu vergleichen und sich die Kriterien anzugucken.

 

Die Jagdhaftpflichtversicherung

Eine Jagdhaftpflichtversicherung muss jede Person, egal ob sie Berufsjäger oder Nicht-Berufsjäger ist, abschließen. Das bedeutet, dass alle die in Deutschland einen Jagdschein haben und ihn bei der jeweiligen Behörde beantragt oder diesen verlängern will, muss eine Jagdhaftpflichtversicherung nachweiden können.

Hierbei ist es wichtig das der Jagdschein dem beantragten Zeitraumes entspricht, der in der Versicherungszusage der Laufzeit bestimmt, wurde. Wenn jemand in dem Besitz einer Schusswaffe ist und mit dieser auch jagen geht, ist er nicht durch die private Haftpflichtversicherung versichert, da diese keine Schäden aus Jagdunfällen übernimmt.

Für Jäger, Jagdpächter, Forstbeamte, Förster, Forst- und Jagdaufseher sowie Falkner, wenn sie in Verbindung mit der Jagd stehen,  ist die Jagdhaftpflichtversicherung zu empfehlen. Diese Personen werden somit gegen Risiken versichert, die in mittelbarem oder unmittelbarem Zusammenhang mit der Jagd stehen.

Mitversicherte Risiken sind unter anderem die Gefahren die durch Haltung von Jagdhunden hervorgerufen werden, auch Schussverletzungen werden mit Schadensersatzansprüchen abgedeckt, sowie Personen- und Sachschäden, die bei Weitergabe von Wild und Wildbret entstehen können.

Nicht nur der Jäger selbst, sondern auch Personen die im Jagdbetrieb eingestellt sind, sowie der Hundehüter, sind in der Jagdhaftpflichtversicherung mitversichert. Alle Gesellschaftsjagden oder Jagdeinrichtungen des Betriebes, können soweit sie noch nicht mit eingebunden sind, extra versichert werden.

Die entstehenden Kosten der Schäden im Ernstfall werden bis zur ausgemachten Deckungssumme von der Jagdhaftpflichtversicherung übernommen. Man kann die Deckungssumme selber bestimmen und zwischen verschiedenen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auswählen. Wenn die Person jedoch fahrlässig handelt, besteht wie bei jeder Haftpflichtversicherung kein Versicherungsschutz durch die Jagdhaftpflichtversicherung.

Die Jagdhaftpflichtversicherung hat neben der Übernahme der Kosten auch noch andere Aufgaben wie z.B. Überprüfung der Höhe der Schadensersatzpflicht, abwehren von unberechtigten Forderungen und trägt, falls es zum Rechtstreit kommt, die Prozesskosten. Überwiegen gilt der Versicherungsschutz weltweit. Aber auch hier gibt es Ausnahmefälle, die in den Jagdreiseländern einen extra Abschluss der Jagdhaftpflichtversicherung verlangen. In einigen Ländern gilt die deutsche Jagdhaftpflichtversicherung so nicht. Daher ist es wichtig sich vor Antritt einer Reise zu informieren ob das jeweilige Land die Jagdhaftpflichtversicherung anerkennt.

Starke Unterschiede findet man in den jeweiligen erbrachten Leistungen der Jagdhaftpflichtversicherungen. Man kann z.B. bei der einen Versicherung einen Hund und bei der andern Versicherung gleich mehrere Hunde zum gleichen Preis mitversichern. Auch Preislich gehen die Versicherungsanbieter, bei ähnlichen Leistungen, auseinander. Somit empfiehlt es sich besonders, um herauszufinden welche Versicherung auf einen passt, für Jäger, Berufsjäger oder Förster einen genauen Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern zu ziehen.

Die KFZ-Haftpflichtversicherung

Um in Deutschland oder in vielen andern Ländern ein Auto für den öffentlichen Verkehr  zulassen zu können, muss man eine Kfz- Haftpflichtversicherung vorweisen. Die Rechtsgrundlage hierfür ist die Naturalrestitution, die besagt, dass der verpflichtete Zahler des Schadensersatzes, den Zustand herzustellen hat, als wenn dieser Umstand nie eingetreten wäre und somit auch nicht ersetzt werden müsste.

Deswegen gehört die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung, die den finanziellen Schutz, des Unfallgeschädigten übernimmt, zu den Pflichtversicherungen in Deutschland, die von dem Pflichtversicherungsgesetz vorgeschrieben sind. Bereits bei der Zulassung eines Fahrzeuges, muss die Kfz- Haftpflichtversicherung mit der so genannten Deckungskarte, nachgewiesen werden. Diese Karte meldet den Tag der Zulassung an die Autoversicherung und kann daher erst dann das Fahrzeug für den Straßenverkehr freigeben.

Der § 10 (1) Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung bindet die Aufgaben der Kfz- Haftpflichtversicherung mit ein. Befriedigung begründeter und Abwehr unbegründeter Schadensetzansprüche, die gegen den Versicherungsnehmer oder mitversicherten Personen erhoben werden, aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhaltes. Wenn durch Gebrauch des Fahrzeuges welches im Vertrag bezeichnet ist

  • Personen verletzt oder getötet werden

  • Sachen beschädigt oder zerstört werden oder abhandenkommen

  • Vermögensschäden herbeigeführt werden, die weder mit einem Personen- noch mit einem Sachschaden mittelbar oder unmittelbar zusammenhängen haftet die Kfz- Haftpflichtversicherung.

Gegen den Unfallverursacher wird bei einem Haftpflichtschadensfall die Schadenersatzansprüche geltend gemacht. Das heißt die Kfz- Haftpflichtversicherung kommt für Heilungskosten bei Personenschaden, Rente bei Berufsunfähigkeit oder Reparaturen an anderen Fahrzeugen auf. Ansprüche die Vertraglich geregelt sind und vom Versicherten bei Eigenschäden beansprucht werden, können nur in der Kaskoversicherung gestellt werden.

Der deutsche Versicherungsmarkt ist verschieden eingestellt, warum es zu vermehrten Unterschieden in den Prämienberechnungsmodellen kommt. Der Versicherte kann über fahrzeugspezifische, über personenbezogene und bis hin zu risikobezogenen Tarifmerkmale selbst entscheiden und diese festlegen. Typklassen werden fahrzeugspezifisch berechnet, um somit das Unfallrisiko einer Fahrzeugart zusammenzuführen und um die Prämie der Versicherung gerecht zu halten.

Die Prämie der Kfz- Haftpflichtversicherung ist altersabhängig, da junge Fahrer oft hinzubezahlen müssen. Erfahrene Fahrer hingegen bekommen jährlich eine bessere Schadenfreiheitsklasse und können durch die Unfallfreien Jahre einiges sparen. Je mehr Kilometer gefahren werden desto höher ist das Unfallrisiko und dadurch steigt die Prämie wieder. Aber Fahrer die fast nie fahren erhalten auch Rabatte.

Über die Fülle der Versicherungsmerkmale einer Kfz-Haftpflichtversicherung die Übersicht zu behalten ist sehr schwierig. Trotzdem lohnt es sich enorm die Kfz-Versicherungen zu vergleichen umso eventuelle 40% bei gleicher Leistung sparen zu können.

 

Die Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung

Der Mensch hat keine Flügel, aber er hatte schon immer den Traum fliegen zu können und nun kann er das auch, dank der neusten Technik. Da die Technik aber von Menschen erfunden wurde, ist diese natürlich nicht unfehlbar. Daher können also immer wieder Unfälle passieren. Die Technik wird ständig verbessert um Fehler zu vermeiden, aber wirklich ausschließen kann man solche Fehler nie. Daher tritt die Haftpflichtversicherung zum Vorschein, in diesem Fall die sogenannte Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung, die sehr wichtig ist.

Wenn man nur eine etwas ungenauere Wettervorhersage hat, ein falscher Wind weht, ein unvorhersehbares Ereignis entsteht, oder einfach menschliches- oder technisches Versagen entsteht, kommt es zu einem riesigen Unglück. Denn es gibt im Himmel leider keine Notbremse. Es kommt immer wieder zu Flugunglücken- wenn auch weniger als Autounfalle. Trotzdem haben die Menschen große Angst. Man hat sonst kaum dieses Gefühl, wie in der Luft nur von Schicksal und Technik abhängig zu sein, denn dort wagt man sich in das weite Himmelsreich ohne schützende Haftung zum Boden.

Daher gibt es, um sich absichern zu können, aber auch, um sich im Schadenfall ein wenig von dem Schrecken zu erholen, die Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung. Diese auch noch in verschiedensten Formen, für unterschiedlichste Zwecke und zu unterschiedlichsten Konditionen.

Hier ist eine kleine Übersicht über die Haftpflichtversicherung für Luftfahrzeuge:

Es gibt eine Halter-Haftpflichtversicherung für Ultraleichtflugzeuge, für Flugmodelle, für Hängeleitern, für Fallschirme, es gibt eine Haftpflichtversicherung für Luftsportvereine, für Luftsportgelände, für Seilrückholfahrzeuge, eine Haftpflichtversicherung für die Techniker, für die Prüfer, für die Fluglehrer und eine für die Flugleiter, eine Haftpflichtversicherung gibt es auch für Luftfahrtveranstaltungen, eine Luftfahrzeug-Halter-Haftpflichtversicherung für Flugzeuge, für Drehflügler, für Segelflugzeuge, für Ultraleichtflugzeuge, für Motorsegler, für Frei- und Fesselballone, für Drachen, für Fallschirme, für Gleitsegel, für Flugmodelle und für alle anderen Geräte mit denen man in die Luft steigen kann, oder die man alleine gen Himmel steigen lassen kann.

Da es so viele verschiedene Versicherungen gibt, unterscheiden sich die Preise natürlich, da gibt es keine Durchschnittspreisangebe. Die Versicherung übernimmt je nach Konditionen und Vertrag, Unfallschäden von Fluggästen bzw. Schadenersatzansprüche von Fluggästen, Schäden am Flugzeug oder Schadenersatzansprüche, die bei Gebrauch eines Luftfahrzeuges entstehen.

Dazu kommen noch mehr Angebote, die weit über die Haftpflicht hinausgehen und im Einzelfall bestimmt sinnvoll sein können.

Deswegen empfiehlt es sich bei diesem Thema, sich bestens zu informieren: zuerst darüber, welche Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung wirklich nötig ist, zweitens darüber ob und welche Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung die Richtige für die verschiedensten Bedürfnisse ist. Drittens die Preise zu vergleichen und viertens sollte man prüfen ob die Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung auch alles das versichert, was man auch wirklich abgedeckt haben möchte. Denn jeder weiß das fliegen schön ist- aber leider niemals ungefährlich.

Die Pferdehalterhaftpflichtversicherung

Das Gesetzt (§ 833 BGB) sagt, das jeder der Tiere hält, aus gewerblichen oder privaten Gründen, auch für dessen Schäden aufkommen muss, die von dem Tier verursacht wurden. Dies ist unabhängig davon, ob der Besitzer eine Mitschuld hat oder nicht. Meist sind Haustiere zwar über eine Privathaftpflichtversicherung mitversichert, aber dies gilt nicht für Pferde und Hunde. Daher sollten die Halter dieser Tiere eine extra Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen.

Für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden kommt die Pferdehaftpflichtversicherung auf. Der kostenlose Verleih von Pferden ist in der Tierhalterhaftpflichtversicherung mitversichert, aber wer seine Pferde zu gewerblichen Zwecken hält, wie z.B. ein Kutschbetrieb, einen Reitstall, einen Pferdeverleih, eine Pferdezucht o.Ä. muss sich mit einer Betriebshaftpflichtversicherung absichern. Bei landwirtschaftlichen Betrieben oder Pferdezuchtbetrieben, richtet sich die Betriebshaftpflicht nach der Größe des Betriebes.

Die Beiträge einer Pferdehaftpflichtversicherung reichen ca. von 50 bis 100 ? und pro Pferd mehr Jahresbeiträge und richten sich ggf. nach den Deckungssummen für Vermögens-, Sach- und Personenschäden. Auch eine Laufzeit der Pferdehaftpflichtversicherung kann eine Rolle bei den Beitragshöhen spielen. Bei Vermögensschäden beginnt die Deckungssumme einer Pferdehaftpflichtversicherung bei etwa 25.000 ?. Unter Vermögensschäden versteht man, Vermögensnachteile im haftungsrechtlichen Sinne, die einem Geschädigten durch Verdienstausfälle, Kosten für Pflegepersonal, Mietwagenkosten u ä. entstehen können. Eine Deckungssumme für Personen- und Sachschäden kann bis zu mehrere Millionen Euro betragen und sollte nicht unter 1 Millionen Euro liegen bei einer sinnvollen Pferdehaftpflichtversicherung.

Beim Vergleichen der Angebote für eine Pferdehaftpflichtversicherung, sollte man beachten, was für Leistungen angeboten werden und welche dieser Absicherungen die persönliche Situation vollkommen abdeckt. Weitere Leistungen der Pferdehaftpflichtversicherung  können z.B. sein, Schäden im Ausland, Fremdreiterrisiko, Flugschäden, ungewollte Deck Akte, Mitversicherung von Fohlen, private Kutschfahrten, die Teilnahme an Reitsportveranstaltungen, Reiten ohne Sattel oder mit gebissloser Zäumung sowie Reitbeteiligungen.

Mit Fremd- und Gastreiten ist eine Reitbeteiligung nicht zu verwechseln. Bei einer Reitbeteiligung, reitet normalerweise regelmäßig  immer die gleiche Person das Pferd oder betreut dieses bzw. trägt bis zu einem gewissen Betrag die Tierarztkosten mit. So eine Beteiligung sollte auch vertraglich geregelt sein. Die Pferdehaftpflichtversicherung sollte Grundsätzlich dem Pferdehalter den Schutz bieten auch beim Weidegang des Tieres oder beim Verletzen der andren Weidetiere, durch sein eigenes Tier, versichert zu sein.

Meistens gibt es auch Angebote über Versicherungspakete, in denen die Pferdehaftpflichtversicherung mit beispielsweise einer Pferdekrankenversicherung, Pferdelebensversicherung oder Reitunfallversicherung kombiniert werden kann. Auch hier sollte man prüfen, welche Versicherung für die persönliche Situation sinnvoll ist. Somit kann eine Pferdehaftpflichtversicherung helfen, beim Verlust eines guten Turnierpferdes, einen finanziellen Ausgleich zu bekommen.

Man sollte verschiedene Pferdeversicherungen und ihre Anbieter in Ruhe vergleichen, um sich für Leistungen und Preise sowie ihre Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Tierversicherungen zu entscheiden.

Die Private Haftpflichtversicherung

Es ist zwar keine Pflicht eine Privathaftpflichtversicherung abzuschließen, trotzdem ist sie für alle unverzichtbar. Nach dem BGB, muss für jeden entstandenen Schaden, ob durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit entstanden, in voller Höhe gehaftet werden. Selbst die kleinste Unachtsamkeit, kann eine Privatperson in den finanziellen Ruin jagen.

Personen-, Sach- und Vermögensschäden werden von der Privathaftpflichtversicherung abgedeckt, vorausgesetzt, der Schaden ist auch im privaten Bereich entstanden. Normalerweise sind die Ehepartner und die Kinder darin mitversichert. Bei manchen Anbietern können  auch Partner ohne einen Trauschein, in einer Police zusammen versichert sein. Kinder sind bis Ende ihrer Schul- bzw. Ausbildung mitversichert.

Selbst Haustiere wie Katzen, Vögel oder Meerschweinchen, die Schäden bei dritten anrichten können sind mitversichert. Allerdings Hunde, Pferde, Reptilien oder andere wilde Tiere sind von der Privathaftpflichtversicherung ausgeschlossen. Für diese Tiere sollte eine separate Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Außerdem ausgeschlossen sind Schäden, die in der Freizeit passieren, wie bei der Jagd oder bei Sportarten wie Radfahren oder Kraftsport. Eingeschränkt versichert sind Haus- und Wohnungsbesitz sowie Schäden an Mietswohnungen. In solch einem Fall empfiehlt es sich, die Konditionen genau durchzulesen und evtl. eine extra Versicherung abzuschließen.

Unter den Privathaftpflichtschutz fallen nicht Schäden. Die vorsätzlich begangen wurden, Schäden an gemieteten oder geliehenen Gegenständen, Schäden, die in der mitversicherten Familie anfallen, Bußgelder oder Geldstrafen, sowie Schäden die durch ein geführtes Kraftfahrzeug entstanden sind.

Wenn solch ein Fall eintreten sollte, das unberechtigte Schadensersatzforderungen an Sie gestellt werden, tritt auch hier die Privathaftpflichtversicherung zum Teil in Kraft, das nennt man sozusagen die Teil-Rechtsschutzversicherung und diese vertritt Sie dann vor Gericht.

Folgende Leistungen sollte eine Privathaftpflichtversicherung normalerweise mindestens abdecken:

Sachschäden: dem Zeitwert entsprechende Reparatur oder Ersatz des beschädigten Gegenstandes. Personenschäden: Deckung von Gesundheitskosten, Rehabilitation und eventuelle lebenslange Rente.

In der Privathaftpflichtversicherung spielen Vermögensschaden nur eine untergeordnete Rolle. Ansprüche können aber dann entstehen, wenn z.B. ein Verdienstausfall verursacht wurde oder ein anderer finanzieller Schaden, der nachweisbar ist, entstanden ist.

Bevor Sie nun eine Privathaftpflichtversicherung abschließen wollen, sollten sie wieder einmal die verschiedenen Gesellschaften und ihre Policen vergleichen. Solch ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall: Die zahlreichen Angebote unterscheiden sich nicht nur in ihren Konditionen und Deckungssummen (die nicht unter 3 Millionen Euro liegen sollten) sondern auch in ihren Beiträgen. Privathaftpflichtversicherungen können in einem sogenannten Baukastensystem erweitert werden,   z.B. mit einer Forderungsausfallversicherung oder einer Schlüsselversicherung. Auch die  Beitragszahlungsart (jährlich, halbjährlich oder monatlich) und ob Sie eine Selbstbeteiligung zahlen möchten, entscheidet meist über die Versicherungsprämie.
 

Die Produkthaftpflichtversicherung

Die Produkthaftpflichtversicherung ist besonders für Versicherungsnehmer geeignet, die eine eigene Firma haben in der Produkte hergestellt werden. Man kann diese zusätzlich zu der Betriebshaftpflichtversicherung abschließen, die alleine nur das herkömmliche Produkthaftpflicht-Risiko abdeckt.

Dazu gehören nur durch das Produkt verursachte Sach-, und Personenschäden. Nicht mitversichert sind die Vermögensschäden, die beim Abnehmer durch evtl. Fehlerhaftigkeit des Produktes auftreten. Genau das  ist die Privathaftpflichtversicherung. Mit anderen Worten: Die Produkthaftpflichtversicherung ist eine übergeordnete Kategorie der Betriebshaftpflichtversicherung und setzt sich durch eine zeitliche Bedingung ab. Sie versichert alle Schäden, die nach Beendigung der Arbeit bzw. nach der Auslieferung des Produktes entstehen können. Dagegen versichert die Betriebshaftpflichtversicherung nur die Schäden, die während der Produktion entstehen.

Die Produkthaftpflichtversicherung hat ein Bausteinmodell, in dem beschrieben steht, was genau versichert ist und ab wann diese Versicherung gilt. Im Jahr 2000, wurde dieses Modell überarbeitet, dabei hat man sich besonders auf den Ausdruck und den Inhalt spezialisiert, um die Texte für Unwissende verständlicher zu machen. Allgemein gibt es fünf Bausteine, die man sich selbst aussuchen kann und mit in den Versicherungsschutz einbeziehen kann. Jeder Baustein hat die Aufgabe, entstandene Vermögensschäden, wie Sachschäden zu behandeln. Und jeder Baustein wird dem jeweiligen Sachschaden entsprechend mit einem Beitrag gedeckt.

Die Bausteine einer Produkthaftpflichtversicherung:

Der erste Baustein deckt alle Schäden, die direkt an Sachen Dritter entstehen, sowie alle Folgeschäden, die damit verbunden sind. Das heißt es werden Sachschäden versichert, wenn bestimmte versprochene Eigenschaften an dem Produkt fehlen, oder einfach das falsche Produkt geliefert wurde. Normalerweise sind das reine Vermögensschäden.

Der zweite Baustein versichert alle Schäden, die entstehen, wenn ein Abnehmer mit diesem Produkt weiter arbeiten möchte und es vermischt, einbaut oder sonstiges und dann ein fehlerhaftes Endprodukt entsteht. Dieser Schutz gilt aber nur, wenn sich die Produkte nicht mehr trennen lassen.

Mit dem dritten Baustein der Produkthaftpflichtversicherung werden mangelhafte Produkte, die durch einen Dritten zu einem unbrauchbaren oder minderwertigen Endprodukt verarbeitet werden, versichert. Die Voraussetzung hierbei, ist die Weiterverarbeitung- eine Montage genügt hierbei nicht. Dies trifft zuerst einmal auf Verpackungsmaterial zu, das gefaltet, gepresst oder gestanzt wird und sich dann herausstellt, dass es dafür nicht die geeigneten Eigenschaften hat. Es geht auch nicht das der Abnehmer, das fehlerhafte Produkt zur Bearbeitung eines anderen Produktes verwendet.

Der vierte Baustein, versichert die Freilegung und den Ausbau des fehlerhaften Produktes. Hierzu zählt man vor allem Baustoffe oder ?Materialien, Maschinen und ?teile, sowie jede  Art von Aggregaten und Zubehör. Wenn nun also Kosten entstehen, weil ein mangelhaftes Produkt zum Einbau verwendet wurde und nun ausgetauscht werden muss, deckt das dieser vierte Baustein ab. Außer der Versicherungsnehmer hat das fehlerhafte Produkt selbst montiert bzw. montieren lassen. Auch nicht versicherbar sind hier alle Teile der KFZ- und Luftfahrtindustrie sowie Teile für Wasserfahrzeuge.

Die Produkthaftpflichtversicherung hat die so genannte ?Maschinenklausel?, diese deckt alle Schäden ab, die entstehen können, wenn gelieferte Maschinen dazu führen, ein fehlerhaftes Endprodukt herzustellen.

Wie bei allen Versicherungen, ist es auch bei der Produkthaftpflicht zu empfehlen, die Angebote, Preis- und Leistungsverhältnisse zu vergleichen und nach einer passenden Versicherung zu suchen, denn die Preise unterscheiden sich stark!

Die Single-Haftpflichtversicherung

Die Single-Haftpflichtversicherung ist wie jede übliche Privathaftpflichtversicherung, der einzige Unterschied liegt zwischen, dem Umfang der Versicherungsleistungen und den Konditionen, da sie extra für Einzelhaushalte erstellt wurde. Ein Single kann sich somit recht Kostengünstig versichern, da bei einer alleinstehenden Person, das Risiko geringer ist als bei einem Haushalt mit einer ganzen Familie. Hierbei ist der Versicherungsschutz nur für diese einzelne Person. Wenn sich die Lebensumstände ändern sollten und mehrere Personen zu dem Haushalt gezählt werden, tritt die Familien-Haftpflichtversicherung in Kraft.

Haftpflichtversicherungen jeglicher Art, auch die Single-Haftpflichtversicherung, liegen den allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung zu Grunde. Einzelpersonen werden mit dieser Versicherung vor Schadensersatzansprüchen von Dritten geschützt. Wenn z.B. ein Passant am Haus des Versicherungsnehmers vorbei geht und auf dessen nicht geräumten Weg ausrutscht, muss der Versicherungsnehmer für den entstanden Schaden aufkommen- und die Haftpflichtversicherung reguliert den Schaden.

Die Versicherung überprüft zugleich, ob der Anspruch des Geschädigten rechtlich ist. Nur wenn die Grundlage rechtlich klar ist, und daraus hervorgeht, das der Versicherungsnehmer haftungspflichtig ist, muss er auch für den Schaden aufkommen. Die Single-Haftpflichtversicherung schützt daher doppelt und bewahrt auch gleichzeitig vor unberechtigten Schadensersatzansprüchen von Dritten.

Die Versicherung übernimmt den kompletten Ablauf des Schadenfalls und übernimmt dazu alle gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten. Stellt sich jedoch heraus, dass der Versicherungsnehmer den Schaden mit Absicht vollzogen hat oder fahrlässig gehandelt hat, ist die Versicherung von der Leistungspflicht freigestellt.

Die Single-Haftpflichtversicherung ist daher so wichtig, weil selbst eine kleine Unaufmerksamkeit im alltäglichen Leben einen großen finanziellen Schaden herbeiführen kann. Somit kann es passieren, dass man schon als junger Mensch in den finanziellen Ruin getrieben wurde oder man hoch verschuldet ist. Auch wenn man noch so vorsichtig ist, kann es zu einem zufälligen Umstand kommen, der einen Unfall oder schlimmeres mit sich ziehen kann. Dann muss der Versicherungsnehmer mit seinem gesamten Vermögen und Besitz für den Schaden haften. Es kann auch sein das die Schadenssummen bei Zahlungsunfähigkeit vom Verdienst gepfändet werden oder man es bei Familienangehörigen einfordert. Deswegen ist eine Single-Haftpflichtversicherung im Alltag von Vorteil.

Damit man eine genau passende Versicherung findet, sollte man jegliche Anbieter und dessen Angebote und Preise genau vergleichen. Denn genau die Single-Haftpflichtversicherung schwankt mit den Preisen von Versicherungsunternehmen zu Versicherungsunternehmen. Es gibt diese Versicherung schon zu günstigen Konditionen trotz ausreichender Deckung in verschiedensten Schadensfällen.

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung auch genannt Tierhaftpflichtversicherung ist genau wie alle anderen Haftpflichtversicherungen freiwillig abzuschließen. Trotzdem ist es für jeden Tierbesitzer sinnvoll eine Haftpflichtversicherung für sein Tier abzuschließen, denn als Tierbesitzer ist man zur Wiedergutmachung laut Gesetzt verpflichtet. Das heißt das der Halter des Tieres, wenn er für einen angerichteten Schaden seines Tieres verantwortlich gemacht werden kann, dafür auch haften muss. Hierbei ist es egal, ob mit Vorsatz oder fahrlässig gehandelt wurde.

Kleine Haustiere, wie Katzen, Vögel oder Kaninchen sind in der Privathaftpflichtversicherung schon mitversichert. Daher aber Hunde, Pferde, Spinnen oder andere wilde Tiere nicht mitversichert sind, ist es nach aktueller Gesetzeslage erforderlich diese extra zu versichern (siehe Hundehaftpflichtversicherung und Pferdehaftpflichtversicherung). Der Gefährdungshaftung unterliegt jeder Tierbesitzer. Das heißt, falls sein Tier einem Dritten Personen-, Sach-, oder Vermögensschäden zufügt, darf er dafür haftbar gemacht werden. Dabei besteht eine endlose Haftung: Der Halter muss selbst Schäden in Millionenhöhe ersetzen.

Wenn man eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließt, übernimmt diese folgende Aufgabe: Sie prüft ob eine Verpflichtung und in welcher Höhe zum Schadenersatz besteht. Weiterhin ist die Tierhalterhaftpflichtversicherung bei berechtigtem Schaden, zur Wiedergutmachung verantwortlich und bietet gleichzeitig einen Rechtschutz, denn sie wehrt zu hohe und unberechtigte Schadensersatzforderungen ab und trägt die Kosten, falls es durch einen Anspruchsteller zu einem Prozess kommt.

Unterschiedlich was man für ein Tier hält (bei Kampfhunden z.B. verlangen manche Tierhalterversicherungen einen Aufschlag oder sind generell nicht bereit, diese zu versichern) verändert sich der jährliche Beitrag. Auch abhängig ist der Versicherungsbeitrag vom jeweiligen Alter des Tierhalters, von der Höhe der Selbstbeteiligung im Schadenfall und von der Höhe der abgemachten Deckungssumme. Im Schadenfalle bezahlt dann die Tierhalterversicherung bis zur festgelegten Deckungssumme. Wenn diese aber überschritten wird, muss der Besitzer des Tieres selbst für die noch zusätzlichen Kosten aufkommen. Wenn man eine zusätzliche Versicherung haben möchte gegen Mietschäden die das Tier verursachen könnte, steigt der zu zahlende Beitrag häufig, wobei er oft sinkt, wenn man Halter mehrere Tiere ist und eine Tierhalterversicherung für alle abschließt.

In fast allen Tierhalterversicherungen ist nicht nur der Besitzer des Tieres, sondern auch die Familie oder Fremdhüter, wenn diese nicht gewerbsmäßig tätig sind, mitversichert. Selbst im Ausland besteht ein einjähriger Versicherungsschutz. Oft wird die Tierhalterversicherung für ein Jahr abgeschlossen, trotz das längere Verträge möglich sind.

Auch eine Tierhalterversicherung gibt es in vielen Ausführungen, deswegen lohnt sich das genaue Vergleichen, denn die jährlichen bzw. monatlichen Beiträge, variieren bei den verschiedensten Versicherern stark. Sie können aus verschiedenen Versicherungspaketen auswählen, je nachdem wie viele Tiere sie versichern wollen, wie hoch die Deckungssumme sein soll und von welchen Zusatzleistungen sie profitieren wollen. Und Sie können daraus eine passende Tierhalterversicherung für sich finden.

Die Umwelt-Haftpflichtversicherung

Die Frage der Haftung stellt sich nicht nur bei den aufsehenerregenden Umweltkatastrophen wie riesige Tankerunglücke, Unfälle in Erdölraffinerien oder Chemiewerke, sondern auch bei kleinen betrieblichen Vorfällen mit Auswirkung auf die Umwelt, stellt sich die Frage, wer dafür haftet. Nachdem die Empfindlichkeit der Umweltschäden in Deutschland während der 80er Jahre so stark zugenommen hat und von Unternehmen eine große Rücksicht ihrer Umweltauswirkenden Tätigkeit verlangt wurde, hat der Gesetzgebe sich eine Haftpflichtversicherung für betrieblich verursachte Umweltschäden ausgedacht. Damit man sich gegen Haftpflichtansprüche durch Umwelteinwirkungen wehren kann, ist es nur empfehlenswert für Betriebe, deren Tätigkeit eine erhöhte Umweltgefährdung darstellt, eine Umwelt-Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Für eine unternehmerische Tätigkeit, bildet der gesetzliche Rahmen für die Umwelthaftung aus dem Jahre 1991 speziell das Umwelthaftungsgesetz (Um WHG). Laut Umwelthaftungsgesetz liegt erst dann eine Umweltauswirkung vor, wenn Geräusche, Druck, Strahlen, Gase, Erschütterungen, Dämpfe, Stoffe, Wärme oder andere Erscheinungen sich in Luft, Wasser oder Boden ausgebreitet haben und dabei auch noch Personen oder Sachen einen Schaden davon tragen.

Man kann mit der Umwelthaftpflichtversicherung eine Form der Betriebshaftpflichtversicherung vergleichen, die extra für Besitzer und Betreiber umweltrelevanter Anlagen entwickelt wurde. Mit der Umwelthaftpflichtversicherung die eine besondere Form der Haftpflichtversicherung ist, reduzieren Unternehmen die zum Teil erhöhten finanzielle Risiken, die bei Umweltschäden entstehen können. Daher ist es ein wesentlicher Teil sich gegen die Haftungsansprüche aus Umweltschäden, mit einer Umwelthaftpflichtversicherung zu versichern.

Den Betroffenen von Umweltschäden gewährt das Umwelthaftungsgesetz eine starke Position, deshalb gewinnt die Umwelthaftpflichtversicherung an großer Bedeutung um die möglichen Haftungsansprüche abzudecken. Immer gilt eine Vermutung der Ursächlichkeit zwischen Anlage eines Betriebes, die als denkbar umweltgefährdet eingestuft wird und einem im nahegelegen Umfeld des Betriebes entstanden Schaden: Das heißt, das nicht der Betrieb selbst seine Unschuld im Falle eines erlittenen Schadens nachweisen muss, sondern  umgekehrt- ein Anlagenbetreiber muss dem Betrieb nachweisen, dass er für den entstanden Schaden auf seiner Anlage verantwortlich ist.

Wenn es in einem Betrieb zur Freisetzung giftiger Substanzen kommt und gleichzeitig in der Umgebung der Anlage, Schäden wie Beeinträchtigung einer landwirtschaftlichen Nutzfläche mit Umweltgiften entstehen, wird von einem aufweisenden Zusammenhang ausgegangen. Das bedeutet, der Anlagenbesitzer muss nachweisen, dass die erhöhte Ansammlung von Giftstoffen auf der betroffenen landwirtschaftlichen Nutzfläche, nicht durch Freisetzung von Giftstoffen aus seinem eigenen Betrieb entstanden ist und er somit nicht für den entstandenen Schaden aufkommen wird. Der Geschädigte muss dem Schädiger also keine Schuld nachweisen. Er Schuldiger muss, durch umgekehrte Beweislast, seine Unschuld beweisen. Wenn er das nicht kann, muss er für den kompletten Schaden aufkommen.

Nach dem Umwelthaftungsgesetz ist weiter zu beachten, dass eine Haftung verschuldensunabhängiger vorliegen kann. Also liegt wenn eine Betriebsanlage als besonders  umweltgefährdend eingestuft wird, im Fall von Umwelteinwirkungen eine Haftung vor. Somit kann der Inhaber der Anlage trotzdem haftbar gemacht werden, auch wenn kein direktes schuldhaftes Handeln vorliegt.

Die besonders umweltgefährlichen Anlagen, werden ausdrücklich im Anhang des Umwelthaftungsgesetzes aufgeführt. Gerade Produkte die der Industrie- und Gewerbebereichen ?Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie, Steine und Erden, Glas, Keramik, Stahl, Eisen, Metall, Chemie, Arzneimittel, Mineralöl, Kunststoff, Holz, Zellstoff, Nahrungs- und Genussmittel, Abfälle, Reststoffe sowie Lagerung gefährlicher Stoffe? als besonders  umweltgefährdet angesehen werden, machen eine Umwelthaftpflichtversicherung unverzichtbar. Im Bau befindliche und stillgelegte Anlagen werden in die Haftung mit einbezogen. Umweltschäden die durch den Verkauf der hergestellten Produkte entstehen könnten, werden von der Umwelthaftpflichtversicherung nicht mit abgedeckt. Hierfür ist eine Produkthaftpflichtversicherung zuständig.

Auch bei der Umwelthaftpflichtversicherung gibt es entsprechend viele verschiedene Angebote über das Preisleistungsverhältnis und der Leistungen/ Konditionen. Daher lohnt es sich auch hier verschiedene Versicherungsunternehmen zu vergleichen, gerade für Betriebe die ein geringeres Risiko aufweisen als größer Betriebe, sollten eine genau auf den Betrieb angepasste Umwelthaftpflichtversicherung mit dementsprechenden Beitragen rausgesucht werden. Man sollte auch checken ob die kleineren Schäden von der Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt werden oder ob eine Umwelthaftpflichtversicherung wirklich notwendig ist. Nur wenn potenzielle Risiken bekannt sind lass sich das perfekte Versicherungsangebot finden.

Die Vermögenshaftpflichtversicherung

Das Bürgerliche Gesetzbuch schreibt vor, das für jeden entstanden Schaden gehaftet werden muss, egal ob der Schaden durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit entstanden ist.

Die Vermögenhaftpflichtversicherung ist eine sogenannte Fehlerversicherung, sie deckt finanzielle Schäden ab, die keinen Personen- oder Sachschaden beinhalten, oder Schäden die durch sie entstanden sind. Normalerweise ist sie für jede Privatperson in der Privathaftpflichtversicherung ein Bestandteil. Diese Versicherung ist allerdings für Schäden gedacht die im privaten Bereich entstanden sind. Daher ist die Vermögenshaftpflichtversicherung gerade für Betriebe, Selbständige, Freiberufler und ehrenamtlich Tätige wichtig.

In der Betriebs- oder Berufshaftpflicht ist die Vermögenshaftpflichtversicherung häufig auch ein Teil und beinhaltet überwiegend die versicherungstechnischen Bedürfnisse von Berufen, deren Schwerpunkt es ist, Kunden zu beraten wie z.B. Anwälte, Steuerberater, Notare, Verbände, Agenturen, Hausverwaltungen, Innungen und Kammern.

Wenn einem Mandanten Kosten entstehen, weil der Anwalt einen Termin vergessen hat, übernimmt diese Kosten die Vermögenshaftpflichtversicherung. Auch wenn Fristen überschritten werden und dabei Kosten entstehen, übernimmt diese die Vermögenshaftpflichtversicherung.

Neben dem Versicherungsnehmer sind alle Betriebsangehörigen, die in der Ausübung ihres Berufes Dritte schädigen könnten, mitversichert. Selbst freie Mitarbeiter und Honorarkräfte können in einer Versicherungspolice miteinbezogen werden.

Die Versicherungsgesellschaft tritt im Schadenfall an die Stelle des Versicherten und prüft ob der Anspruch auf Schadenersatz berechtigt ist. Wenn ein Grund für den Anspruch gefunden wurde, zahlt die Vermögenshaftpflichtversicherung dieses. 

Stellt sich allerdings heraus, dass der Anspruch unbegründet ist, wehrt die Versicherung den Schaden ab und vertritt vor Gericht den Versicherten. Somit ist die Vermögenshaftpflichtversicherung auch gleichzeitig eine Rechtschutzversicherung.

Die Vermögenshaftpflichtversicherung deckt allerdings nicht alles ab. Somit sind natürlich Schäden die mit Vorsatz herbeigeführt werden, nicht gedeckt. Unter den Versicherungsschutz fäll dagegen die Fahrlässigkeit. Wenn Schäden im Ausland eintreten bzw. diese vor einem ausländischen Gericht geltend gemacht werden sollen, sind diese ebenfalls nicht mitversichert und auch Schäden die durch Nichteinhaltung von Verträgen oder durch Kostenüberschreitungen entstehen. In der Vermögenshaftpflichtversicherung sind ebenfalls keine Schäden abgedeckt die der Vermittlung oder Empfehlung von wirtschaftlichen Geschäften dienen. Wenn durch fehlende Beträge in der Kasse, durch Unachtsamkeit beim Zahlungsakt oder durch Untreue von Angestellten Schäden entstehen, kümmert sich die Vertrauensschadenversicherung darum.

Wenn Sie eine Vermögenshaftpflichtversicherung abschließen möchten, sollten Sie genau darauf achten wie die verschiedenen Policen der Gesellschaften aussehen. Die Angebote einer Vermögenshaftpflichtversicherung sind nicht nur in ihren Beiträgen unterschiedlich, sondern auch in der Deckungssumme die ca. bei 250.000 ? beginnt. Man kann die Vermögenshaftpflichtversicherung auch mit einer Betriebs- und Berufsversicherung abschließen, die Pflicht für alle Freiberufler und Selbständige ist. Wie Sie Ihren Beitrag zahlen möchten, (ob jährlich, halbjährlich oder monatlich) und wie hoch Sie Ihre Selbstbeteiligung haben möchten, ist natürlich Ihnen überlassen wirkt sich aber auch auf die Versicherungsprämie aus.

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Architekten

Das Bürgerliche Gesetzbuch schreibt vor, das für jeden entstanden Schaden gehaftet werden muss, egal ob der Schaden durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit entstanden ist.

Auch die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Architekten ist eine Fehlerversicherung und deckt Vermögensschäden ab, die keine Personen- und auch keinen Sachschaden beinhalten oder dadurch entstanden sein könnten. Normalerweise sind diese Dinge für diesen Berufstand mit in der Berufshaftpflicht versichert.

Architekten und Ingenieure müssen sich an viele Bestimmungen und Verordnungen gleichzeitig halten und unterliegen deswegen dauernd der Gefahr, falsch bersten zu sein oder falsch begutachtet zu haben. Selbst Versäumte Fristen oder Fehler in der Materialbeschaffung können zu einem erheblichen finanziellen Schaden führen und auch für die Existenz einer Firma bedrohlich sein. Die Vermögenschadenhaftpflichtversicherung für Architekten schützt den Versicherungsnehmer vor Schadenersatzansprüche von Dritten, da er diese ansonsten mit seinem Privatvermögen begleichen müsste.

In der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Architekten können nicht nur Freiberufler versichert werden, sondern auch selbstständige Unternehmen mit ihren Mitarbeitern. Somit bietet sie Schutz gegen Vermögensschäden, die bei Ausübung beruflicher Tätigkeiten versehentlich- oder fahrlässig entstehen können. Wenn ein Schaden entsteht, prüft die Versicherung ob und in welcher Höhe der Schadensersatzanspruch geltend gemacht werden kann. Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Architekten übernimmt dann auch hier die entstehenden Kosten, wenn sich der Anspruch als berechtigt erweist. Sollte der Anspruch unbegründet sein, wehrt die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Architekten diesen ab und vertritt den Versicherungsnehmer vor Gericht.

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Architekten gilt als verpflichtend für ihre Tätigkeit und ist eine Voraussetzung für ihre Zulassung. Da die Gerichte immer mehr Anforderungen an die Sorgfaltspflicht legen, muss diese Gruppe von Berufen gegen ein Haftpflichtverfahren versichert sein. Denn selbst kleinste Versehen können zu einem hohen Schadenersatz führen.

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Architekten übernimmt für alle Schäden die Haftung, wenn diese innerhalb des Versicherungsverhältnisses eintreten, sollte der Schaden nach Versicherungsbeendigung eintreten, wird dieser auch mit übernommen. Die Versicherung zieht eine Nachhaftung mit sich die eine Laufzeit von zwei Jahren hat. Für manche Risiken lohnt es sich eine Rückversicherung über zwei Jahre auszuhandeln, für ein Fall, dass ein Schaden vor der Versicherungszeit entstanden ist aber erst im Laufe des Verhältnisses eintritt.

Bevor sie die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Architekten abschließen, sollte sie die verschiedenen Policen der Unternehmen vergleichen. Angebote für die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Architekten unterscheiden sich in den Beiträgen, in den Konditionen und in der Deckungssumme. Auch in Kombination mit der Betriebs- oder Berufsversicherung ist die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Architekten erhältlich. Die Art der Beitragszahlung (jährlich, halbjährlich oder monatlich) und Ihre Selbstbeteiligung, wirkt sich mit auf die Versicherungsprämie aus.

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Immobilienmakler

Über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sollte jeder Immobilienmakler verfügen. Denn selbst erfahrenen Immobilienmaklern kann einmal ein Fehler unterlaufen, der im Ernstfall hohe finanzielle Schäden mit sich ziehen könnte. Im Ernstfall kann selbst ein übersehender Zahlendreher ein hohes Ausmaß an finanziellen Folgen mit sich ziehen, deshalb sollten seriöse Immobilienmakler den sich und somit auch ihre Kunden vor möglichen Vermögensschäden, die durch einen Irrtum entstehen können, versichern. Wenn auch nur ein Komma in einem Betrag um eine Stelle verrutscht ist und der Kunde dadurch einen riesigen finanziellen Schaden hat, kann dies im schlechtesten Falle das finanzielle Aus- in Folge von Schadenersatzforderungen- für den Immobilienmakler heißen.

Im Gegensatz zu Berufen wie Rechtsanwälte, besteht keine gesetzliche Pflicht zu einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Hingegen der Immobilienverband Deutschland (IVD) empfiehlt den Immobilienmarklern dringen eine spezielle Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Immobilienmakler abzuschließen. Für Makler die im IDV organisiert sind, ist der Abschluss einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung dringend erforderlich.

Um fehlerhafte Beratungsleistungen mit finanziellen Risiken zu minimieren, ist eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung unverzichtbar. Die Vermögenschadenhaftpflichtversicherung schützt im wesentlichen Sinn Freiberufler und Unternehmer, die eine beratende Tätigkeit ausüben, vor gewissen Schäden, die Kunden durch unterlassenen oder fehlerhaften Rat oder Unachtsamkeit erlitten haben. Auch diese Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist somit eine Fehlerversicherung.

Als Vermögensschäden definiert man, weder Personenschäden wie Tötung, Schädigung oder Verletzung des Körpers oder der Gesundheit von Menschen, noch Sachschäden wie Vernichtung, Abhandenkommen oder Beschädigung von Sachen. Ebenfalls zählen keine Schäden zu den Vermögensschäden, die sich aus den genannten Schäden herleiten, wie z.B. ein Verdienstausfall mit einer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit. Somit hat man die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung von der Betriebshaftpflichtversicherung zu unterscheiden, weil diese nur Ansprüche abdeckt, die durch Personen- oder Sachschäden oder direkt aus dieser Folge Vermögensschäden sowie Erwerbsausfälle abdeckt. Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung kann also als Berufsbezogene Haftpflichtversicherung, oder Betriebshaftpflichtversicherung angesehen werden, da sie alle Ansprüche, die sich auf Grund der  berufsbezogenen Schadensmöglichkeiten ergeben können, abdeckt.

Wenn ein Vermögensschaden sich als gültig erweist, ist es generell die Aufgabe des Versicherers, zuerst zu prüfen, ob eine Verpflichtung zum Schadenersatz besteht und in welcher Höhe. Als zweites im Falle eines gültigen Anspruches für die Wiedergutmachung des Vermögenssacheden zu sorgen und als drittes überhöhte oder unberechtigte Schadensersatzansprüche abzuwehren. Daher ist eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung gleichzeitig eine Rechtsschutzversicherung; ist ein Schaden gelten gemacht wurden und somit ein Rechtsstreit mit dem Geschädigten entstanden, führt der Versicherer den Prozess und übernimmt gleichzeitig die Kosten. Das heißt eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung deckt nicht nur den verursachten Schaden ab, sondern übernimmt auch die Kosten eines evtl. teuren Gerichtsverfahrens.

Eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Immobilienmakler wird von verschiedenen Versicherungen angeboten, bei den Versicherungskosten und den Konditionen gibt es dennoch nicht erhebliche Unterschiede. Daher lohnt es sich in jedem Fall die unterschiedlichen Angebote für eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung von verschiedenen Versicherern zu vergleichen.

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Manager

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Manager gibt es um das Privatvermögen von Entscheidungsträgern zu schützen. Man nennt sie auch die D&O-Versicherung, was für Directors-and-Officers steht. Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Manager schließen Unternehmen ab die leitende Angestellte und leitende Organe haben. Sie ist somit eine Versicherung gegen Vorteile von Dritten.

Ob für Vorstände, Geschäftsführer, Aufsichtsräte oder Amtsträger in Stiftungen, Vereinen, Genossenschaften oder Verbänden ? für alle gilt die Vermögenschadenhaftpflichtversicherung für Manager. Denn das Risiko für Pflichtverletzungen in Anspruch genommen zu werden, in diesen Berufsgruppen gilt als steigend. Dank neuer Gesetze, Einfluss der USA und gewissen Druck der Medien, findet auch hier in Deutschland das Verursacher-Prinzip zunehmend  Verbreitung. Wenn jemand ein Unternehmen leitet, geriet dieser auch im Privatleben unter Druck, wenn im Unternehmen etwas schief läuft.

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Manager will das Risiko für leitende Kräfte somit minimieren. Sie übernimmt Schadensersatze an Geschädigten und wehrt Forderungen, die nicht aus ihrer Sicht berechtigt erscheinen, ab.

Eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Manager sollte in Deutschland  schon im Jahre 1895 eingeführt werden. Der Allgemeine Deutsche Versicherungsverein wollte Führungskräfte private und öffentliche Forderungen beschützen. Es gab damals sittliche Bedenken, die dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilten. Als in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in den USA die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Manager eingeführt wurde und in den 80er Jahren viele erhebliche Ansprüche gegen Manager erhoben wurden, trat die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Manager ihre Verbreitung auch in Europa an. Die erste D&O-Versicherung wurde 1986 in Deutschland von einem amerikanischen Versicherungsvertreter angeboten.

Doch auch die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Manager kann Unternehmer nicht vor allem schützen, was schief läuft. Denn sie ist eine normale Haftpflichtversicherung- und keine Vollkaskoversicherung. Dem Versicherungsnehmer muss ein schadhaftes Verhalten nachzuweisen sein, damit auf der anderen Seite ein Vermögensnachteil entschädigt wird.

Außerdem ist die Lage meistens so unklar, dass dem einen oder dem anderen Recht zugesprochen wird. Meistens laufen solche Schadensfälle auf einen ?Deal? hinaus. Und eine Deckung bei einer Versicherung ist nie alles enthaltend. Geht es hier um Handeln mit Vorsatz, kommt der Versicherer nicht für den entstandenen Schaden auf. Der Versicherungsschutz kann zum Teil erheblich engeschrenkt sein und das aufgrund möglicher Ausschlusstatbestände.

Daher empfiehlt es sich verschiedene Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen für Manager zu vergleichen. Je nach Risikosituation und Anbieter und ebenfalls je nach Arbeitsumfeld und Geschäftsbereich variieren die Art und Weise der Ausführung und somit auch die Zahlungen und Beiträgen.

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Rechts- und Wirtschaftsberufe

Eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist eine besondere Form für eine Haftpflichtversicherung. Die Haftpflichtversicherung ist eine Schadensversicherung, die Versicherungsnehmer vor Ansprüchen von Dritten schützt.

Diese spezielle Form der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist eine Abteilung der Berufshaftpflichtversicherung bzw. Amtshaftpflichtversicherung. Diese schützt vor beruflich verursachten Schäden gegenüber Dritten. Aber diese Versicherung bezieht sich ?so wie es der Name bereits sagt- nur auf Vermögensschäden.

Abweichend vom Prinzip der Vertragsfreiheit, sind bestimmte Berufsgruppen verpflichtet, solch eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Nicht nur Bewachungsunternehmen, Makler und Schausteller, sondern auch Angehörige von Rechts- und Wirtschaftsberufen, wie Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, sind verpflichtet diese Haftpflichtversicherung abzuschließen. Um eine Berufszulassung zu bekommen muss man vor der entsprechenden Kammer eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung vorweisen.

In diesen Berufsgruppen ist die Gefahr für eine Schadenshaftung groß, weil die ständig wachsende Zahl an Verordnungen und Gesetzten beachtet werden muss. Deswegen kann selbst der kleinste Fehler einen erheblichen Schadensanspruch zur Folge haben. Wenn ein Versicherungsnehmer einem Dritten einen Vermögensschaden zufügt, tritt in diesem Falle die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung in Kraft. Sie bietet Schutz für den Versicherungsnehmer, vor finanziellen Folgen bei einem Berufsfehler. Außerdem übernimmt die Versicherung auch die Abwehr gegenüber unberechtigter Anspruchsforderungen.

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist aber nur für reine Vermögensschäden zuständig, das heißt, dass Schäden wie Personen- oder Sachschäden, nicht abgedeckt werden. Für solche Schäden benötigt man eine Betriebshaftpflichtversicherung.

Ein besonderes Merkmal an der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist, dass nicht der Zeitpunkt des Schadensereignisses selbst ausschlaggeben ist, wie bei einer Betriebshaftpflichtversicherung. Hier ist vielmehr der Zeitpunkt des Verstoßes von großer Bedeutung, unabhängig davon, wann dieser begangen wurde. Man kann sich daher mit einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung rückversichern. Im Falle eines Schadens knüpft der Versicherungsschutz immer an die Bedingungen an, die zu diesem Zeitpunkt noch geltend waren.

Trotzdem sind auch hier manche Fälle ausgeschlossen. Somit kommt die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung nicht für Schäden auf die mit Vorsatz begangen wurden oder Schäden die im Ausland eingetreten sind.

Die Versicherungssumme kann der Versicherungsnehmer selbst festlegen, sofern keine vorgeschrieben ist. Der Betrag der Versicherungssumme beginnt bei 250.000 Euro.

Natürlich gibt es auch bei dieser Vermögensschadenhaftpflichtversicherung die unterschiedlichsten Anbieter. Es lohnt sich die verschiedenen Angebote zu vergleichen, da es sich für die Berufe des Rechts- und Wirtschaftsbereiches um eine Privatversicherung handelt. Genau deshalb ist es wichtig die Auswahl der Versicherungsagentur genau zu überdenken um eventuell späteren Ärger und Kosten aus dem Weg gehen zu können.

Die Wassersporthaftpflichtversicherung

Wenn jemand sich gerne mit dem Boot auf deutschen oder ausländischen Gewässern bewegt, der sollte sich gegen unvorhersehbare Personen- oder Sachschäden, die während so einer Bootstour verursacht werden können, versichern. Da die private Haftpflichtversicherung hier nichts übernimmt, ist der Abschluss einer Wassersporthaftpflichtversicherung von Vorteil.

Die Wassersporthaftpflichtversicherung wird von Leuten benötigt, die eigene oder fremde Boote mit Motor sowie Segelboten führen. Auch die Benutzung von Wasserfahrzeugen ohne Motor, wie z.B. Surfbretter, Paddel- Ruder oder Schlauchboote und Segelboote die Dritten gehören, kann mitversichert werden.

Man kann sich den Versicherungsschutz für das Inland aber auch für das Ausland auswählen, aber hier ist zu bedenken das in vielen Ländern (z.B. Ungarn, Italien, Niederlande, Belgien, Schweiz?) eine Wassersporthaftpflichtversicherung Pflicht ist. Da die Wassersporthaftpflichtversicherung für das Ausland empfehlenswert ist, sollte man sich gleich die ?Blaue Sportbeet-Versicherungskarte? ausstellen lassen, um auch im Ausland von der Wassersporthaftpflichtversicherung profitieren zu können.

Zu den abgedeckten Schäden dieser Versicherung gehören, Personen- und Sachschäden und Vermögensschäden, die aus Personen- und Sachschäden entstehen können. Normale Vermögensschäden sind innerhalb der Wassersporthaftpflichtversicherung an zahlreiche Einschränkungen und Ausnahmen gebunden. Die Wassersporthaftpflichtversicherung prüft zuerst einmal die Schadensersatzpflicht, dann übernimmt sie die Abwehr von unberechtigten Ansprüchen, sie übernimmt auch die eventuell entstehenden Kosten bei einer Prozessführung und natürlich übernimmt sie auch den Schadensersatz bei berechtigten Ansprüchen.

Die Jahresbeiträge einer Wassersporthaftpflichtversicherung hängen ganz von der  gewählten Deckungssumme ab und auch von der Größe und Motorleistung eines Motorbootes bzw. die Segelfläche bei Segelbooten. Da die Wassersporthaftpflichtversicherung Kosten nur bis zur vereinbarten Deckungssumme übernimmt, sollte diese nicht zu gering ausfallen, denn mögliche Schäden an Personen und anderen Booten, können Kosten in Höhe von hunderttausenden, wenn nicht sogar Millionen Euro verursachen.

Wenn man eine Wassersporthaftpflichtversicherung hat und diese kündigen möchte, so kann man dies drei Monate vor Ablauf der Versicherungslaufzeit tun oder im Laufe eines Monats, nach Entscheidung der Versicherung für die Entschädigung. Gekündigt werden kann auch bei einer Prämienerhöhung, wenn trotz Erhöhung kein verbesserter Versicherungsschutz besteht, dies ist aber auch mit abhängig davon, wann dieser Versicherungsvertrag abgeschlossen wurde.

Wie oben bereits erwähnt, ist der Beitrag für die Wassersporthaftpflichtversicherung von der Deckungssummer und der Motorleistung/ Segelfläche abhängig. Trotzdem sollte man die verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen und die Deckungssumme so wählen, dass sie die persönlichen Bedürfnisse voll abdeckt und somit eine ideale Wassersporthaftpflichtversicherung gefunden werden kann.

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